
Survival ist innerhalb von SERE der Erhalt des eigenen Lebens und der körperlichen Handlungsfähigkeit während militärischer Isolation. Dazu gehören die Versorgung von Verletzungen, Schutz vor den Umweltbedingungen, Wasser, nutzbare Nahrung und Erholung. Ihr unmittelbarer Zweck ist, weiter beobachten, sich verbergen, bewegen und die vorhandenen Mittel bedienen zu können. Eine versprengte Person muss dabei oft zwei Gefahren gleichzeitig beherrschen: Der Körper braucht Versorgung, während die dafür nötige Bewegung, Arbeit oder Wärmequelle den Aufenthaltsort verraten kann.
Zustand prüfen und die dringendste Gefahr angehen
Im unmittelbaren Gefahrenbereich entscheidet zunächst, was die Person in den nächsten Augenblicken verletzen oder töten kann. Beschuss, ein brennendes Fahrzeug oder eine lebensbedrohliche äußere Blutung erlauben keinen ausgedehnten Ausrüstungscheck. Die Person nutzt erreichbare Deckung, vermeidet weitere Verletzungen und führt die mögliche lebensrettende Selbsthilfe aus. Bei einer starken Blutung kann diese Selbsthilfe bereits vor oder während des Deckungswechsels nötig sein; eine lange Versorgung an einer einsehbaren Stelle würde dagegen den weiteren Angriff erleichtern. Der Zustand und die tatsächlich mögliche Bewegung bestimmen, wie beides verbunden werden kann.
An einem verdeckten Halt folgt die gründlichere Prüfung: nach weiterer Blutung suchen, die eigene Atmung wahrnehmen, Arme und Beine auf nutzbare Funktion prüfen und feststellen, ob Aufmerksamkeit und Orientierung erhalten sind. Ein Bein kann beim ruhigen Sitzen brauchbar wirken und unter dem Körpergewicht versagen. Kalte Hände können die Flasche noch halten, aber ihren Verschluss oder ein Verbandpaket kaum öffnen. Solche Unterschiede bestimmen die nächste Aufgabe: ein kurzer Weg mit Entlastung, zuerst Schutz vor weiterer Auskühlung oder eine Versorgung, die beide Hände benötigt. Nach einem Sturz oder einer belastenden Bewegung wird erneut geprüft, statt die erste Einschätzung für den gesamten weiteren Weg zu übernehmen.
Lebensbedrohlicher Blutverlust hat Vorrang vor Essen und Wasserbeschaffung. An Arm oder Bein kann ein dafür vorgesehenes Tourniquet den Blutfluss zur verletzten Extremität unterbrechen. Seine Anwendung setzt das vorhandene geeignete Mittel und die trainierte Anlage voraus; entscheidend ist, dass die Blutung tatsächlich gestoppt wird. Die Anlagezeit wird festgehalten. Lässt sich eine äußere Blutungsquelle durch Druck komprimieren, drückt die Person mit dem vorhandenen Verbandmaterial unmittelbar auf die Blutungsstelle und hält den Druck aufrecht. Die Kompression vermindert den weiteren Blutaustritt; nur aufgelegtes Material übt diesen Druck noch nicht aus. Nach der Bewegung wird auf erneute Blutung kontrolliert. Ein angelegtes Tourniquet wegen Schmerzen oder zur Fortsetzung des Marsches zu lockern kann die Blutstillung aufheben. Ist die notwendige medizinische Kontrolle nicht verfügbar, bleibt ein zur lebensrettenden Blutstillung erforderliches Tourniquet angelegt. Die Person prüft weiterhin, ob die Blutung gestoppt bleibt.
Nach der Zustandsprüfung wird festgestellt, welche Vorräte und Ausrüstung sich für die nächsten Aufgaben nutzen lassen. Wasser zählt als verfügbarer Vorrat, wenn es getrunken werden kann; Nahrung, wenn die erforderliche Zubereitung mit den vorhandenen Mitteln möglich ist. Ein Poncho kann Niederschlag und Wind abhalten, eine Unterlage den Kontakt zum kalten Boden vermindern. Wer die wenigen brauchbaren Gegenstände gleichzeitig auspackt und verstreut, braucht beim notwendigen Ortswechsel länger zum Zusammenpacken und kann Material zurücklassen.
Kälte und Hitze verändern die Handlungsmöglichkeiten
Kälte: Wärmeverlust begrenzen und Handlungsfähigkeit erhalten
Bei einem verletzten Menschen kann Auskühlung auch in warmem Klima entstehen. Deshalb gehört der Schutz vor Wärmeverlust bereits zur Versorgung nach einer Verletzung. Kalter Boden entzieht dem aufliegenden Körper Wärme; Wind und Niederschlag verschärfen die Belastung. Ein geschützter Halt, eine vorhandene isolierende Unterlage und eine Hülle gegen Wind und Nässe erfüllen verschiedene Aufgaben. Eine dünne Folie oder ein Poncho erzeugt keine Wärme. Für längere Ruhe braucht die Person zusätzlich die verfügbare Isolierung, die den Körper von kalten Flächen trennt und Wärmeverluste verringert.
Fehlt trockener Ersatz, kann eine zusätzliche wasser- und windabweisende Hülle über den vorhandenen Schichten den weiteren Wärmeverlust begrenzen. Dafür muss die Person sich zunächst nicht vollständig der Umgebung aussetzen. Diese Abschirmung nutzt vor allem die Wärme, die der Körper noch erzeugt. Bei erheblich eingeschränkter Wärmeproduktion wird eine verfügbare äußere Wärmequelle wichtiger. Aktive Wärmemittel werden entsprechend ihrer Anwendung eingesetzt und von der Haut getrennt; eine Verbrennung unter einer Wärmepackung schafft eine weitere Verletzung.
Mit nachlassender Fingerfertigkeit werden Verbandmaterial, Behälter und Signalmittel schwerer bedienbar. Handschuhe schützen, erschweren aber manche feine Handgriffe. Benötigte Gegenstände werden deshalb im geschützten Halt geordnet und vorbereitet, solange diese Arbeit noch gelingt. Kann die Person ihre Ausrüstung kaum noch greifen und öffnen, muss sie eine geplante längere Bewegung unterbrechen oder verkürzen. Kühlt sie auf dem weiteren Weg noch stärker aus, kann sie sich mit diesen Mitteln womöglich nicht mehr selbst versorgen.
Hitze: Belastung vermindern und Wärme abgeben
Bei Hitze entsteht ein anderer Konflikt. Muskelarbeit, getragenes Gewicht und lange Belastung erzeugen zusätzliche Wärme. Hohe Luftfeuchtigkeit erschwert ihre Abgabe durch Verdunstung. Wer zur Zeitersparnis schneller marschiert, kann daher früher seine Bewegungsfähigkeit verlieren. Die Person begrenzt den nächsten Wegabschnitt, nutzt einen erreichbaren beschatteten Halt und vermindert vermeidbare Anstrengung. Bekleidung und Ausrüstung werden dort so gelockert oder abgelegt, dass Wärmeabgabe möglich wird und die notwendigen Mittel für einen Ortswechsel greifbar bleiben.
Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit oder ungewöhnliche Schwäche während einer Hitzebelastung verlangen eine Unterbrechung und Abkühlung. Vorhandenes Trinkwasser wird in kleinen Mengen aufgenommen, solange die Person wach ist und sicher schlucken kann. Verwirrung, auffällige Gangunsicherheit oder ein drohender Kollaps sind besonders gefährlich: Die Fähigkeit, sich selbst richtig zu versorgen, kann bereits zusammenbrechen. Weiterzumarschieren, um den vorgesehenen Punkt noch zu erreichen, erhöht dann die körperliche Gefahr. Auch übermäßiges Trinken ist gefährlich, weil es die Wasser- und Natriumbilanz stören kann; wiederholtes Nachtrinken ersetzt weder Entlastung noch Wärmeabgabe.
Wasservorrat und Beschaffungswege planen
Bei der Wasserplanung muss die Person sowohl ihre Verluste durch Schwitzen, Atmung und Ausscheidung als auch den verbliebenen Trinkvorrat berücksichtigen. Ein Defizit beeinträchtigt körperliche Leistung und Aufmerksamkeit. Damit verändert Wasserknappheit auch die Evasion: lange Umwege, starkes Tempo und zusätzliche Materialarbeit verbrauchen Reserven, die für die nächste erforderliche Bewegung fehlen können. Im verdeckten Halt wird deshalb geprüft, welche Menge bereits trinkbar ist, welche Behälter nutzbar sind und was eine weitere Beschaffung tatsächlich verlangt.
Vor dem Weg zur Quelle werden Gefäße, Verschlüsse und vorhandene Aufbereitungsmittel vorbereitet. Das begrenzt die Arbeit an einem möglicherweise einsehbaren Zugang. Bei der Planung zählen Hinweg, Arbeit an der Quelle, Rückweg und die anschließend erforderliche Aufbereitung. Eine große Flasche mit undichtem Verschluss kann weniger brauchbaren Vorrat liefern als eine kleine intakte. Geringe Transportkapazität kann weitere Beschaffungswege nötig machen. Dabei bewegt sich die Person erneut durch das Gelände und berührt Boden und Vegetation.
Bereits aufbereitetes Trinkwasser wird in einem sauberen, geschlossenen Behälter aufbewahrt und vom unbehandelten Bestand getrennt. Sonst können beim Umfüllen oder über verunreinigte Behälter erneut Keime eingetragen werden. Ob sich der Aufenthalt zur Wasserbeschaffung lohnt, hängt deshalb auch davon ab, ob die Person mit ihren Mitteln einen trinkbaren Vorrat gewinnen und aufbewahren kann.
Nahrung nach ihrer Nutzbarkeit beurteilen
Verpackte Rationen unterscheiden sich vor allem darin, welche zusätzlichen Mittel sie binden. Eine MRE stellt den größten Teil ihrer Energie ohne weiteres Wasser bereit. Eine Meal, Cold Weather enthält dagegen mehrere gefriergetrocknete Bestandteile; für Hauptgerichte und Getränke einer durchschnittlichen Menüportion werden zusammen ungefähr ein Liter Wasser benötigt. Fehlen Wasser, geeignetes Gefäß oder Zeit, ist deshalb nicht der gesamte rechnerische Energiegehalt des Pakets nutzbar. Die Person plant Nahrung und Trinkvorrat gemeinsam und entscheidet, welche Bestandteile sie auf der nächsten Etappe tatsächlich zubereiten kann.
Die Suche nach weiterer Nahrung kann Energie liefern, verlängert aber den Aufenthalt im abgesuchten Raum. Die Person muss daher abwägen, ob sie dafür die nächste notwendige Bewegung verschieben kann. Reicht ihr vorhandener Vorrat für diese Strecke, kann es sinnvoller sein, die sofort nutzbare Ration zu essen. Reicht ihre körperliche Leistungsfähigkeit nicht mehr, muss sie zunächst Versorgung und Erholung verbessern, soweit ihre Mittel und der Ort das zulassen. Welcher Schritt Vorrang hat, richtet sich nach diesem Zustand und der anstehenden Strecke.
Einen geschützten Ruheplatz mit Ausweg wählen
Eine Ruhestelle braucht Sichtschutz, Schutz vor der Umgebung, einsehbare Zugänge und einen möglichen Abgang. Vorhandener Schutz wird möglichst wenig verändert. Jeder zusätzliche Gang zum Sammeln von Material kann Gras niederdrücken, Äste verändern und einen Zugang zum Halt erkennbar machen. Ein bequemerer Ausbau kann deshalb zu viel Material und Zeit kosten und durch die Arbeiten auffallen. Die Auswahl und Nutzung solcher Orte wird im Beitrag über Hide Site und Hole-up vertieft.
Ruhe und Schlaf erhalten Kraft für kritische Bewegungen. Allein schlafend kann die Person jedoch nicht gleichzeitig ihre Zugänge beobachten. Die Wahl des Ortes und die Vorbereitung des Abgangs gewinnen deshalb an Bedeutung: notwendige Gegenstände zusammenhalten, die nächste Bewegung vorbereiten und keine langwierige Zubereitung beginnen, die bei einer Bedrohung nicht abgebrochen werden kann. Nach der Ruhe werden Zustand, Vorrat und die aktuelle Umgebung erneut geprüft. Eine zuvor brauchbare Stelle kann mit verändertem Wetter oder neu erkennbarer Feindaktivität ihre Funktion verlieren.
Versorgung und Weiterbewegung: ein Beispiel
Eine versprengte Person hat nach einer längeren Bewegung einen verdeckten Halt erreicht. Sie ist nass, fröstelt und hat einen schmerzenden Fuß. Vorhanden sind ein Poncho, etwas isolierendes Material, eine teilweise gefüllte Trinkflasche, ein weiteres leeres Gefäß, ein passendes Aufbereitungsmittel und eine verzehrfertige Ration. Ein Wasserzugang liegt abseits des weiteren Weges. Vom Halt aus ist keine sichere Verbindung zu eigenen Kräften verfügbar.
Zuerst prüft die Person ihre Verletzungen und wie belastbar sie noch ist. Eine neu erkannte starke Blutung hätte Vorrang vor den folgenden Beschaffungsaufgaben. Bleibt das Hauptproblem dagegen der nasse, abkühlende Körper, verbessert sie Wind- und Bodenschutz mit dem vorhandenen Material. Sie prüft, ob der Fuß unter Belastung trägt und ob sie die nächste Strecke überhaupt gehen kann oder Weglänge und Tempo begrenzen muss. Bei zusätzlicher Bauarbeit wägt sie den Schutzgewinn gegen weitere Erschöpfung und auffällige Veränderungen am Halt ab.
Danach nutzt die Person den vorhandenen Trinkvorrat und nur die Bestandteile der Ration, die ohne zusätzliches Wasser oder längere Zubereitung verfügbar sind. Für den Wasserweg werden beide Gefäße und das Aufbereitungsmittel vorbereitet. Sie prüft den Zugang aus der vorhandenen Deckung und legt fest, wie viel Vorrat sie tatsächlich transportieren und aufbereiten kann. Erkennbare Feindaktivität am Zugang kann die Beschaffung verhindern. Dann bleiben zunächst der vorhandene Bestand, geringere Belastung und eine andere erreichbare Beschaffungsmöglichkeit.
Gelingt die Beschaffung, bereitet die Person das Wasser mit dem vorhandenen passenden Mittel nach dessen Handhabungs- und Zeitvorgaben auf. Erst danach wird der nutzbare Vorrat in einem geschlossenen Gefäß getrennt vom unbehandelten Wasser verstaut. Die Person ruht im vorhandenen Schutz und ordnet ihre Ausrüstung für den nächsten Wegabschnitt. Vor dem Aufbruch prüft sie erneut Fuß, Hände, eine gegebenenfalls versorgte Blutung und die Umgebung. Hat sich ihr Zustand verbessert und ist der begrenzte Abschnitt möglich, kann sie weitergehen. Kann sie ihre Ausrüstung wegen der Kälte noch schlechter bedienen oder trägt der Fuß nicht mehr, verkürzt sie den Weg oder bleibt zunächst, um den Schutz zu verbessern. Nähert sich die feindliche Bedrohung dagegen unmittelbar dem Halt, muss sie sich mit den wichtigsten Mitteln so weit in Schutz bringen, wie ihr Zustand es noch zulässt. Am neuen Ort prüft sie erneut, wie sie sich schützen und versorgen kann.
Wie nationale Ausbildung diese Aufgaben verbindet
Deutschland: Feldstationen und Durchschlagephase
In einer deutschen SERE-B-Ausbildung des Artillerielehrbataillons 345 folgt auf Unterricht die praktische Arbeit an Unterkunft, Feuer, Wasser und Nahrung. Nachtlager und anschließende Durchschlageübung verbinden diese Einzelaufgaben mit Bewegung unter feindlichem Suchdruck. Die Teilnehmenden müssen eine Unterkunft, ein Feuer oder eine Mahlzeit deshalb in der verfügbaren Zeit vorbereiten und danach weiter durchschlagen können. Wer zu lange am Lager baut, kann den rechtzeitigen Abgang verpassen. Auch die spätere Aufnahme durch eigene Kräfte ist Teil dieser Ausbildung.
USA: Beschaffen oder zum nächsten Ziel weiterbewegen
Ein praktisches SERE-C-Ausbildungsproblem der US Army verbindet eingeschränkte Nahrung und Schlaf mit einer konkreten Entscheidung: Zeit für die Beschaffung von Nahrung verwenden oder zum vorgesehenen Rückführungsraum weitergehen. Gleichzeitig suchen gegnerische Übungskräfte nach den Teilnehmenden. Nahrungssuche ist damit eine Entscheidung über Versorgung, Zeit im Raum und Gefangennahmerisiko. Das US-amerikanische Modell der taktischen Verwundetenversorgung ergänzt diese Lage um die Selbsthilfe unter unmittelbarer Bedrohung und die gründlichere Kontrolle nach dem Deckungswechsel. Die Person muss dabei die Blutstillung und den Schutz des verletzten Körpers mit der noch möglichen Bewegung verbinden.
Großbritannien: Land-Survival für Flugbesatzungen
Ein britisches Land-Survival-Programm für Flugbesatzungen der drei Teilstreitkräfte bildet die Lage nach dem Verlust eines Luftfahrzeugs über feindlichem Gebiet nach. Die Teilnehmer üben grundlegende Erste Hilfe, Schutz, Nahrungsversorgung sowie Aufbereitung und Speicherung von Wasser mit wenig Ausrüstung. Dabei müssen sie Verletzung, Müdigkeit, Kälte, Nässe und Hunger berücksichtigen. Das gewonnene Wasser muss so aufbewahrt werden, dass der Vorrat für den weiteren Aufenthalt und die Bewegung nutzbar bleibt. Maritime Ausbildung mit Rettungsinsel behandelt daneben die besondere Lage nach einer Notwasserung.
Frankreich: unmittelbare Reaktionen, persönliche Mittel und Klima
Der französische SERE-Rahmen verbindet Survival mit Schutz, Standort, Wasser und Nahrung. Auf Grundlagenebene werden auch körperliche Begrenzungen und der Einfluss der Zeit behandelt. In den praktischen Stufen B und C kommen unmittelbare Reaktionen auf Isolation, der Gebrauch persönlicher Ausrüstung und eine an Umgebung und Bedrohung angepasste Verwundetenversorgung hinzu. Das Centre de formation à la survie et au sauvetage bildet Flugbesatzungen verschiedener Teilstreitkräfte aus und bietet eigene Ausbildungen für Kälte, Wüste und äquatoriale Bedingungen. Für die Person ändern diese Umgebungen vor allem, wie schnell Schutz und Wasservorrat aufgebaut werden müssen und welche Arbeit körperlich noch tragbar ist.
Den Körper für Evasion und Rückkehr erhalten
Evasion bestimmt, wie eine Person der Gefangennahme ausweicht; Survival erhält die dafür nötige körperliche Grundlage. Ein geschwächter Mensch braucht für denselben Weg länger, eine verletzte Hand kann die vorhandenen Mittel nicht mehr bedienen. Deshalb beeinflusst die Versorgung auch, welche Bewegung und welche Signalhandlung noch ausführbar sind. Kommt eine tatsächliche Verbindung oder Aufnahmegelegenheit zustande, müssen Standort, eigener Zustand und vorhandene Mittel zu den vereinbarten Rückführungsabläufen passen. Bis dahin werden Wasser, Schutz und Ruhe für die eigene nächste Handlung benötigt.
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